Im Jahr 2023 wurde in Berlin ein deutlicher Anstieg der queerfeindlichen Straftaten verzeichnet. Der neue Monitoring-Bericht des wissenschaftlichen Instituts Camino zeigt alarmierende Zahlen: Insgesamt wurden 588 Fälle dokumentiert – ein Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zu 2022. Diese Entwicklung verdeutlicht die wachsende Bedrohung für die LSBTIQ+-Gemeinschaft in der Hauptstadt.

Der Berliner Senat, bestehend aus CDU und SPD, plant eine deutliche Verlängerung der Speicherfrist für Überwachungsvideos aus U-Bahnen und Bussen. Statt wie bisher 48 Stunden sollen die Aufzeichnungen künftig vier Tage gespeichert werden. Dieses Vorhaben wurde von Christian Hochgrebe, Staatssekretär im Innenministerium, am Montag im Innenausschuss vorgestellt.

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