Deine Postleitzahl zählt mit
Versicherer schauen auf die Region, in der du fährst und parkst. In Gebieten, in denen mehr Schäden und Diebstähle vorkommen, liegt der Beitrag höher. In einer Großstadt ist das oft der Fall. Deine Postleitzahl kannst du nicht ändern, aber es hilft zu wissen, dass sie einen großen Teil des Preisunterschieds erklärt.
Parkschäden und Diebstahl in der Stadt
Eng parken bedeutet mehr Risiko für eine Delle oder einen Kratzer, und belebte Viertel ziehen mehr Autodiebe an. Eine Teilkasko deckt Diebstahl und bestimmte Schäden, die Kfz-Haftpflicht nicht. In der Stadt ist diese zusätzliche Deckung eine Überlegung wert, gerade wenn dein Auto noch etwas wert ist und du es notgedrungen auf der Straße parkst.
Wähle die Deckung, die zu deinem Auto passt
Fährst du ein älteres Stadtauto, ist Vollkasko oft schade, weil die Auszahlung auf den Zeitwert begrenzt ist. Kfz-Haftpflicht oder eine Teilkasko reicht dann meist. Für ein neues oder teures Auto ist eine umfangreichere Deckung dagegen sinnvoll. Bestimme zuerst, was dein Auto wert ist, und stimme deine Deckung darauf ab.
Wenige Kilometer? Gib das an
Viele Stadtbewohner fahren weniger, als sie denken, weil Bus, Bahn und Fahrrad für kurze Wege schneller sind. Deine Jahreskilometer zählen beim Beitrag mit, eine realistische und niedrige Angabe spart also Geld. Steht das Auto meist still und nutzt du es nur am Wochenende, dann gib das ehrlich an.
Vergleiche und regel es online
Die größte Ersparnis steckt oft einfach im Vergleichen. Preise für dieselbe Deckung gehen weit auseinander. Wer eine kfz-versicherung bei einem Anbieter ohne Vermittler abschließt, zahlt oft weniger und regelt alles selbst online. Praktisch im hektischen Stadtleben, denn du brauchst dafür keinen Termin und keine Wartezeit.
Achte auf Stellplatz und Sicherung
Wo du dein Auto nachts abstellst, zählt in der Stadt mit. Eine abschließbare Garage oder ein fester Stellplatz senkt das Risiko für Diebstahl und Schäden, manchmal auch deinen Beitrag. Zusätzliche Sicherung kann ebenfalls helfen. Kannst du nicht auf eigenem Grund parken, gib zumindest ehrlich an, wie die Situation ist, damit deine Deckung zur Wirklichkeit passt.
Geh es jährlich einmal durch
Deine Situation in der Stadt verändert sich: Du ziehst in ein anderes Viertel, bekommst einen Anwohnerparkausweis oder nutzt das Auto anders. Geh deine Police deshalb einmal im Jahr durch und passe sie an, wenn nötig. So zahlst du immer für deine aktuelle Situation und nicht für die von vor ein paar Jahren.