Bonnard

26.11.1903 - Paris
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Bonnard habe le tic de la déformation, eine Art von boshafter Freude, das Publikum zu…

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Japan

20.04.1892 - Omama
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Jenes Gestern ist der einzige erfahrungsmässige Gott, und der ist unerbittlich.

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Van der Velde

..1902/03/07 - London
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Ihre Malerei zeigt, warum sie hier scheiterten; sie waren selbst zu wenig Künstler. Wo sie…

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Auguste Rodin

28.11.1903 - Paris
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Er spricht von den Künstlern, die ihm schlecht mitgespielt haben, ohne Affekt und ohne Affektation.…

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Per Esel ins Museum

13.07.1892 - Kairo
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Früh per Esel ins Museum, nach Gizeh; im wilden Galopp [...]

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Amberg Theater

25.01.1892 - New York
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Abends ins Amberg Theater. „Der Vereinspraesident“, eine „Lokal Posse mit Gesang und Tanz“, ganz auf…

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Unbewusste Mathematik

20.10.1898 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Peter Behrens meinte, alle Kunst sei unbewusste Mathematik, was wohl heissen soll, dass sie durch…

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Wie die Deutschen lieben

20.10.1897 - Paris
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Vielleicht liebt der Deutsche so instinktiv, so elementar, dass die Frau der Mühe überhoben ist,…

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Kein Adler in Washington

01.05.1924 - Washington
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Keine Spur von Geist oder Feuer oder eigenem, konstruktiven Denken. [Das Höchste, bis zu dem…

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Brooklyn Bridge

22.01.1892 - New York
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Mittags lange auf Brooklyn Bridge. Ich kenne Wenig das mit dem Blick von hieraus zu…

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Moderne Kultur

23.10.1896 - Chicago
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Den grandios phantastischen Reiz unserer modernen Dampf und Elektrizitäts Kultur haben wohl noch nicht Viele…

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Man schlägt sich durch

06.01.1892 - New York
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Ein Jeder muss sich eben durchschlagen, so gut er kann.

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Die Seele in Japan

14.04.1892 - Yokohama
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Es geht Einem hier, wenn man ein Haus betritt, […] man weiss nicht warum Einem…

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Ägypten und Pyramiden

13.07.1892 - Kairo
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Einiges redet allerdings noch nach fünftausend Jahren so deutlich zum Herzen als sei es gestern…

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Nachmittags bei Rodin

20.10.1897 - Paris
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Nachmittags bei Rodin. Er macht eher einen bourgeoisen Eindruck; im Auge Nichts Blitzendes und Geniales…

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Sinnlich sein

04.06.1905 - London
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Man muss sinnlich sein, um Mensch zu sein. Man kann nur als Kind sinnlich werden.…

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Die Größe des Menschen

04.06.1905 - London
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Die Größe des Menschen als Individuum äußert sich in der Weite und Tiefe seiner Sinnlichkeit.…

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Don Quichotte

24.04.1926 - Palma
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

„Don Quichotte“ gelesen mit steigender Bewunderung, jedes Wort wie eine reife Frucht, aus der man…

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Sterne, Glück, Gott

01.08.1898 - Florenz
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Die Sterne werden in ungezählten Jahrtausenden herabblicken; und auch ich werde noch ein Teil des…

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Die wirkliche Revolution

30.03.1920 - Brissago
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Eine wirkliche Revolution kann nur gelingen, wenn die Welt auf ganz neue Grundlagen gestellt u.…

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Ausserkünstlerisches

25.12.1891 - Paris
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

[N]ie sind mir diese Mängel der Pariser Oper so wie heute aufgefallen; so lange sie…

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Das Geld

20.02.1895 - Amsterdam
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Geld altert nicht.

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Schopenhauer und die Kunst

02.10.1891 - Leipzig
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Nur meint Schopenhauer mit der Kunst einen Teil dessen zu erreichen was die Wissenschaft nicht…

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Hofmannsthal und Berlin

11.05.1898 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Berlin misfällt ihm sehr; er findet es so „hart“; man vermutet in den Häusern überall…

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Totenmaske Nietzsche

05.03.1901 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Vormittags mit Frau Förster in der Nationalgalerie und Tschudi die Totenmaske Nietzsches übergeben.

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Bahnverspätung

02.08.1891 - Leipzig
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Um fünf angekommen mit fast anderthalb Stunden Verspätung, dank der vorzüglichen Verwaltung der bayrischen Bahnen.

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Munchs Zustand

20.01.1895 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Munch ist noch jung, sieht aber schon abgelebt, müde und sowohl im geistigen wie im…

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Mit Einstein über Gott

01.02.1921 - Amsterdamm
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Der Mensch mit seiner unerschöpflich bunten Phantasie und Intelligenz ruhe in Gott wie die Perle…

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Interesse am Gesamtleben

10.09.1900 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Ich habe Zeiten, in denen mein Interesse an meinem Gesamtleben, an aller Zukunft und Vergangenheit,…

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Kessler fordert

01.10.1895 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Ich fordere vom Kunstwerk, dass es mir über mich selber Etwas sage.

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Liebermann und die Kunst

28.10.1893 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Liebermann will das Ganze geben und er giebt mir Nichts, denn was mich rührt verschwindet…

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Brandenburg und die Kunst

25.04.1895 - Potsdam
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Talent; aber Alles in der modischen romantisch-symbolistischen Sauce serviert.

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Zeit und Form

17.01.1891 - Leipzig
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Jede Zeit muss sich ihre Form suchen; denn keine Form ist eine absolut und ewig…

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Liebe zur Mutter

17.12.1894 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Trotz Trübungen und Verstimmungen ist die Liebe zu meiner Mutter eine, vielleicht die tiefste Wurzel…

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Geld, Geist und Volksbewegung

17.08.1924 - Weimar
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Kein Geld und kein Geist, damit macht man keine Volksbewegung, geschweige denn eine Revolution.

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Frühstück bei mir

01.06.1906 - Weimar
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Frühstück bei mir: Vandevelde, Beckmann, Perfall von der Kölnischen Ztg. etc. Beckmann spricht klug und…

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Rilke und das Geld

12.10.1911 - Ste Honorine
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Typisch für Rilke, dass er ein Automobil, aber kein Geld hat.

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Sternheims Frau und Geld

22.02.1910 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Er hat eine ziemlich elegante Frau, von deren Geld er lebt.

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Liebermann über Meier-Graefe

07.02.1909 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Wenn ihm Velasquez nicht gefällt, soll er so lange dableiben, bis er ihm gefällt.

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Kunst wird populär

28.01.1896 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Kunst wird populär nicht durch Verbreitung des „Kunstverständnisses“, der Aesthetik unter die Massen, sondern wenn…

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Hugo Stinnes, Geld, Abenteurer

16.05.1923 - Berlin
Zitate aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler

Wenn er kein Geld hätte und kein berühmter Mann wäre, würde ich ihn als einen…

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